Großer Segeberger See

Steckbrief:

  • Größe: ca. 178,0 ha (1,780 km²)
  • Tiefe: bis ca. 12 m, ø 6,0 m
  • Fischbestand: Aal, Barsch, Brasse (Blei, Brachse, Pliete), Große Maräne, Hecht, Karpfen, Rotauge und Schleie.
  • Besatzmaßnahmen: Jährlicher Besatz mit Maränen und Aalen.
  • Gastkarten erhältlich: ja

Zur Entstehung:

Innerhalb der Seen Ostholsteins zeichnet sich der Große Segeberger See durch eine besondere Entstehungsgeschichte aus.
Nachdem ein Salzstock mit Gips- bzw. Anhydritgestein bedingt durch Salztektonik bis in Oberflächennähe aufgestiegen war, konnte nach dem Auftauen des eiszeitlichen Permafrostbodens freiwerdendes Grundwasser allmählich Steinsalz und Gips im Untergrund auflösen und Hohlräume im Untergrund auslaugen (Subrosion). Die darüber liegenden Gesteins- und Ablagerungsschichten sackten nach und hinterliessen Senken, die sich mit Wasser füllten. Hierbei bildeten sich u.a. mehrere Seebecken, welche zunächst durch eine zusammenhängende Wasserfläche bespannt waren. Nach einer in späterer Zeit erfolgten künstlichen Seespiegelabsenkung teilte sich das ursprüngliche Gewässer in den Großen Segeberger See und den nordöstlich gelegenen deutlich kleineren Klüthsee.

Der Große Segeberger See ist Teil der Gipskarstlandschaft von Bad Segeberg und steht damit in einem Entstehungszusammenhang zum Kalkberg und dessen Höhle.

Quelle: Wikipedia.de